Training für das Gehirn

Am überraschendsten ist vielleicht die Tatsache, dass schon nach wenigen Wochen und Monaten der Übung von MBSR messbare Veränderungen in unserem Gehirn beobachtet werden können.

Durch die neuen Entwicklungen der Neurophysiologie in dem Bereich bildgebender Verfahren (Kernspinresonanz-spektroskopie und funktionelle Magnetresonanztomographie) kann man heute bei Testpersonen Veränderungen in den Gehirnregionen sichtbar machen, in denen Umweltreize und Stresssignale wahrgenommen und verarbeitet werden.

Verbindungen von Nervenzellen (Synapsen), in denen problematische Stressbewältigungsmuster abgespeichert sind, beginnen sich zu lösen, andere Areale der Signalverarbeitung werden hingegen gestärkt.

Durch das regelmäßige Üben von Achtsamkeit wird buchstäblich die graue Masse in unserem Gehirn verändert. Die Belastbarkeit unserer Denkorgane steigt dank der Regeneration und Erneuerung von Nervenzellen wieder an.

Auch die Bildung und Absorption der für die Vorgänge des Wahrnehmens, Denkens und Fühlens wichtigen Botenstoffe (Serotonin, Dopamin, Oxytocin) wird durch die Meditation günstig beeinflusst.

Ein gestresster Mensch kann sein Gehirn durch Meditation regelrecht umtrainieren.

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